Industriearchitektur

Zeche Nordstern

Nachdem in den 20er Jahren des vergangenen Jahrhunderts die Zeche Nordstern mehrere Jahre geschlossen blieb, setzte nach 1926 ein neuer Investitionsschub ein. Nach und nach wurden alle Gebäude der Zeche Nordstern erneuert und auf der Insel, dem Areal zwischen Emscher und Kanal, eine neue Kokerei gebaut.

Die architektonischen Entwürfe für alle Neubauten lieferten die Industriearchitekten Fritz Schupp (geb. 1896) und Martin Kremmer (geb. 1894). Heute ist es nicht mehr möglich, den künstlerischen Anteil der beiden Architekten zu trennen. Zeche Nordstern
Ehemaliges Zechenensemble / heute THS Mit Nordstern fand die THS im Jahr der Bundesgartenschau (1997) einen kongenialen Ort für ihr neues Hauptverwaltungsgebäude. Die THS - Bauherr und Planer zugleich - hat das Gebäudeensemble der Zeche Nordstern beim Umbau unter besonderer Berücksichtigung seiner Bedeutung als Industriedenkmal soweit wie möglich erhalten. Gleichzeitig wurden die ehemalige Sieberei, der Wagenumlauf sowie die Schächte Nordstern 1 und 2 einer neuen Nutzung zugeführt.

Das Konzept des Architektenteams "THS/PASD Feldmeier und Wrede, Architekten BDA" sicherte den Erhalt des historischen Kerns in Kombination mit einem Anteil an Neubauflächen. Größe und Anordnung der Gebäudeteile sowie die generelle Anmutung des Ensembles wurden dabei bewahrt.

Inzwischen sind auch Werkstatt und Schreinerei von der THS mit neuen Nutzungen belegt worden.

Ehemaliges Zechenensemble / heute THS

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